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Description
1. Welches Problem wird adressiert und welche Bedarfe ergeben sich daraus?
Die Reputationsökonomie von Diamond-OA-Publikationen ist gering. Eine Änderung der Situation kann nicht allein im Bottom-up-Verfahren von der Community kommen.
2. Point of View
Zentrale Akteur:innen sind Förderer, Hochschulen, Autor:innen, Herausgeber:innen und Fachgesellschaften. Die Umsetzung ist stark abhängig von politischem Willen, institutionellem Commitment und langwierigen Entscheidungsprozessen. Schwierigkeiten entstehen vor allem durch heterogene Fachkulturen, unterschiedliche Bewertungslogiken und mangelnde Steuerbarkeit von Reputation.
3. Ideen und Lösungsansätze
Kernidee: Anpassung von Bewertungskriterien bei Förderern, Berufungsverfahren und Promotionsordnungen, sodass DOA-Publikationen systematisch positiv berücksichtigt werden. Die Entwicklung soll über Feedback-Loops mit Wissenschaftler:innen erfolgen, während die Umsetzung durch Öffentlichkeitsarbeit und Awareness-Maßnahmen flankiert wird.
4. Einschätzung des Innovationspotenzials
Die Idee besitzt ein hohes systemisches Innovationspotenzial, da sie direkt in die Steuerungsmechanismen des Wissenschaftssystems eingreift. Sie ist potenziell sehr wirkungsmächtig, wie ein Blick auf die OA-Policies von DFG & Co zeigt, die seit den 2010er Jahren mit zur Etablierung von (Gold)OA beigetragen haben.
5. Verbindung zu Diamond Open Access
Die Idee stärkt DOA unmittelbar, indem sie die Anreize für Wissenschaftler:innen erhöht, in DOA zu publizieren