Skip to content
@WeMake-Labs

WeMake Labs

WeMake Company Handbuch

Hey! đź‘‹

Dieses Handbuch erklärt simpel, wie wir arbeiten. Es gehört zu den wichtigsten Dingen, die wir je gemacht haben.


Unsere Tools & Arbeitsweise

Wichtig vorweg: Bei WeMake gibt es keine einheitliche Toolpflicht. Jedes Teammitglied entscheidet selbst, welche Tools ein Problem lösen und genutzt werden. Was wir brauchen: Transparenz und Dokumentation von Entscheidungen – nicht eine bestimmte Software.

VerfĂĽgbare Tools

Wir stellen folgende Tools zur VerfĂĽgung:

Kommunikation & Produktivität:

  • Google Workspace Business Plus (Email, Calendar, Drive, Docs, Meet)
  • Superhuman Mail Business (fĂĽr die, die Email-Produktivität maximieren wollen)

Development & Dokumentation:

  • GitHub Enterprise (Code, Issues, Discussions, Wiki, Actions, Projects)

Infrastruktur & Security:

  • Cloudflare Enterprise (Performance, Security, Reliability)
  • 1Password Business (Secrets, Passwörter, sensitive Daten)

Design & Website:

  • Framer Pro (Website, Prototyping, Design)

Wie wir Entscheidungen treffen und dokumentieren

Kernprinzip: Entscheidungen müssen transparent und für alle zugänglich sein – das "Wie" ist flexibel.

Optionen fĂĽr Entscheidungsdokumentation:

  1. GitHub Issues & Pull Requests (fĂĽr die, die damit arbeiten)

    • Issues fĂĽr Diskussionen und Entscheidungen
    • PRs fĂĽr konkrete Ă„nderungsvorschläge
    • GitHub Discussions fĂĽr breitere Themen
  2. Google Docs (fĂĽr Nicht-Technical-Members oder komplexere Entscheidungen)

    • Shared Docs fĂĽr RFCs (Request for Comments)
    • Kommentarfunktion fĂĽr Diskussion
    • Link zum Doc wird in relevanten Channels geteilt
  3. Ă–ffentliche Dokumentation (fĂĽr wichtige strategische Entscheidungen)

    • Veröffentlichung als Markdown im GitHub Wiki
    • Export als PDF auf Website
    • Changelog-Updates

Wichtige Regel: Entscheidungen, die andere betreffen, müssen dokumentiert sein. Das Medium ist zweitrangig, die Transparenz ist primär.

Kommunikationswege (ohne Slack)

Wir nutzen KEIN Slack. Stattdessen:

Asynchron (bevorzugt):

  • GitHub Discussions – fĂĽr Projektdiskussionen, Ideen, breitere Themen
  • GitHub Issues – fĂĽr konkrete Probleme, Bugs, Features
  • Email (Google Workspace/Superhuman) – fĂĽr wichtige AnkĂĽndigungen, externe Kommunikation
  • Pull Request Comments – fĂĽr Code-bezogene Diskussionen
  • Google Docs Comments – fĂĽr Dokumenten-bezogene Diskussionen

Synchron (wenn nötig):

  • Google Meet – fĂĽr Videocalls (aber: async first!)
  • Ad-hoc Pairing – nach Absprache

Priorität:

Pull Requests > GitHub Issues/Discussions > Email > Docs > Meetings

Warum keine Chat-Tool (Slack/Discord)?

  • Chat ist synchron, unterbricht Deep Work
  • Wichtiges geht in Chat-Historie verloren
  • Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar
  • Async-first fördert bessere Dokumentation

Wenn du schnell jemanden erreichen musst: Email. Aber: "Schnell" ist relativ. Async bevorzugen.


2. Wie wir hierher gekommen sind

Wie wir hierher gekommen sind

Dinge, die uns beeinflusst haben

BĂĽcher und Denkweisen (Typus, nicht Checkliste)

  • Systems Thinking und komplexe Systeme
  • Antifragile Organisationen
  • Ethik in der Technik
  • Menschen in komplexen Systemen
  • Kognitionswissenschaft und Human-Computer Interaction
  • Praktiken: RFCs, Design Docs, Postmortems, operatives Lernen, Entscheidungsjournal

Andere Unternehmen (als Lernfelder)

  • Open-Source-Communities (Governance, Reviews, Contribution-Kultur)
  • Sicherheits- und Cloud-Pioniere (Zero Trust, Resilienz, Automatisierung)
  • Produktteams, die Dokumentation wie ein Produkt behandeln
  • Forschung zu kognitiver Last und Produktivität (Microsoft, McKinsey, UC Irvine)

Handbuch (als Werkzeug)

  • Dieses Handbuch ist lebendig. Wir committen es. Wir versionieren es. Wir reviewen es.
  • Es existiert nicht, um recht zu haben, sondern um besser zu werden.
  • Wenn Realität und Handbuch divergieren, gewinnt die Realität – und wir passen das Handbuch an.

Prinzipien, die uns prägen

  • Problem First: Wir beginnen beim echten Problem (kognitive Ăśberlastung), nicht bei Lösungen
  • Augmentation ĂĽber Automation: Technologie verstärkt Menschen, ersetzt sie nicht
  • Systeme ĂĽber Tools: Mehr Tools sind selten die Antwort
  • Open Process: Ă–ffentlich, nachvollziehbar, Beiträge willkommen
  • Outcome ĂĽber Output: Wirkung schlägt Lieferung
  • Verantwortung ist operativ: Sichtbar in Code, Verträgen, Support

3. Wie wir Nutzer:innen gewinnen

Wie wir Nutzer:innen gewinnen

Warum wir so sind, wie wir sind

  • Wir beginnen mit dem Problem, nicht der Lösung
  • Wir sprechen ĂĽber kognitive Ăśberlastung, bevor wir ĂĽber unsere Antwort sprechen
  • Wir adressieren das fundamentale Design-Problem, nicht Symptome
  • Vertrauen ist unsere Währung: Transparenz, Sicherheit, Klarheit in Erwartungen

Marketing = Problem-Verständnis + nützliche Inhalte

Das Problem artikulieren:

  • 2,6 Stunden/Tag in E-Mails verloren (McKinsey, 2022)
  • 23 Minuten Refokussierung nach Unterbrechung (UC Irvine, 2021)
  • 47% fĂĽhlen sich von Tool-Fragmentierung ĂĽberwältigt (Asana, 2024)

Warum traditionelle Lösungen scheitern:

  • Sie verteilen Last um, reduzieren sie nicht
  • Sie perpetuieren Industrieära-Workflows mit moderner Infrastruktur
  • Sie erhöhen Komplexität statt sie zu reduzieren

Unsere Inhalte:

  • Von Deep-Dives zur Kognitionswissenschaft bis zu Praxisguides
  • Kein "Hype as a Service" – wir erklären, wie Dinge funktionieren und wie nicht
  • Wir teilen: Benchmarks, Metriken, Trade-offs, Entscheidungen und ihre Kosten (öffentlich dokumentiert)
  • Problem-Definition vor Solution-Selling

Wir investieren in unsere Website

  • Die Website ist die erste Erfahrung mit WeMake – sie muss das Problem verstehen helfen
  • Sie ermöglicht Self-Serve: Problem-Verständnis, Lösungs-Kontext, Demos, Docs, Sandboxen
  • Sie ist schnell, barrierearm, suchbar, verständlich, aktualisiert
  • Sie sagt, was wir tun – und was nicht
  • Sie erklärt das "Warum" vor dem "Was"

Es einfach machen, mit uns zu arbeiten

  • Freemium/Trials fĂĽr Problem-Exploration
  • Klare Nutzungsmodelle
  • Einfache Verträge
  • AbkĂĽrzungen statt HĂĽrden: Direktkauf, Pilot, Pay-as-you-go
  • Keine versteckten GebĂĽhren
  • Preise werden erklärt, nicht verschleiert

4. FĂĽr wen wir entwickeln

FĂĽr wen wir entwickeln

Das eigentliche Problem

Organisationen mit hoher kognitiver Last auf Knowledge Workers, die unter:

  • E-Mail-Ăśberlastung und ständigen Unterbrechungen
  • Tool-Fragmentierung und Context-Switching
  • Langsamer Entscheidungsfindung trotz Datenflut
  • Verlust von Deep Work und strategischem Denken

Unser aktuelles ICP (Ideales Kundenprofil)

Organisationsmerkmale:

  • DACH-Raum mit klarem Anspruch an Qualität, Sicherheit, Ethik
  • Bereitschaft, mit KI operativ zu arbeiten (nicht nur zu diskutieren)
  • Regulierte Domänen: Gesundheit, Finanz, Industrie, öffentliche Hand, Bildung

Team-Merkmale:

  • Klare Pain Points durch kognitive Ăśberlastung
  • Datenzugang und operative Bereitschaft
  • Sponsor mit Ownership
  • Ernstnehmen von Gleichheit, Empowerment, Sinnhaftigkeit

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

An wen denken wir beim Kreieren besonders?

  • Die Praktiker:innen, die mit fragmentierten Workflows kämpfen
  • Menschen, die in E-Mails und Meetings ertrinken
  • Entscheider:innen, die schneller und besser entscheiden mĂĽssen
  • Teams, die mehr Zeit fĂĽr wertschöpfende Arbeit brauchen
  • Kolleg:innen, die später onboarden – Dokumentation als Willkommenspaket

Was ist ein:e Kunde:in mit hohem Potenzial?

Hohes Potenzial bedeutet:

  • Klare Pain Points (messbare kognitive Ăśberlastung)
  • Datenzugang und technische Bereitschaft
  • Operative Bereitschaft (will wirklich arbeiten, nicht nur reden)
  • Sponsor mit Ownership und Budget

Wichtig, weil:

  • Wir wollen echte Ergebnisse: Reduktion kognitiver Last
  • Schnelle Lernzyklen ĂĽber Wirksamkeit
  • Wiederholbare Muster fĂĽr Skalierung

Was ist ein Hobbyist und warum wichtig?

Hobbyist:in bedeutet:

  • Experimentiert, aber ohne echte Anwendung/Verbindlichkeit
  • Kein messbares Problem mit kognitiver Ăśberlastung
  • Keine operative Umsetzungsbereitschaft

Wichtig, um:

  • Freundlich zu sein, aber fokussiert zu bleiben
  • Zeit auf High-Impact-Arbeit zu konzentrieren
  • Wir helfen gern, aber priorisieren Wirkung

Warum das KI-Team?

Weil Umsetzung zählt. Augmentation statt Automation erfordert:

  • Verständnis fĂĽr kognitive Prozesse
  • Integration in existierende Workflows
  • Sicherheit, Governance, Ethik
  • Das KI-Team sorgt fĂĽr wiederholbare Qualität, nicht bunte Demos

Was ist mit Marketing?

  • Marketing ist Teil des Problem-Verständnisses
  • Inhalte, Demos, Dokumentation erklären das "Warum"
  • Ziel: Verstehen ermöglichen, HĂĽrden senken
  • Sales ist Beratung, nicht Druck

5. Wie wir Nutzer:innen glĂĽcklich machen

Wie wir Nutzer:innen glĂĽcklich machen

Lösungen schaffen, die wirklich wirken

Wir starten beim Problem:

  • Wie viel Zeit geht in fragmentierten Workflows verloren?
  • Wie sehr leiden Entscheidungen unter Information Overload?
  • Wo geht Deep Work verloren?

Wir messen Wirkung:

  • Zeitersparnis durch reduzierte kognitive Last
  • Verbesserte Entscheidungsqualität
  • Mehr Zeit fĂĽr wertschöpfende Arbeit
  • Zufriedenheit und Produktivität

Unser Prozess:

  • Wir bauen klein und lernen schnell
  • Proof → Pilot → Produktion
  • Wir dokumentieren Learnings – öffentlich, wenn möglich

Expert:innen sprechen mit Nutzer:innen

  • Keine Support-Warteschlange mit Skript
  • Du sprichst mit den Menschen, die Systeme entworfen haben
  • Review/Support-Calls sind kurz, konkret, lösungsorientiert
  • Async-first; nachvollziehbar dokumentiert
  • Wir sind ehrlich ĂĽber Trade-offs zwischen Augmentation-Ansätzen

Feedback als Lernquelle

  • Nutzer-Feedback informiert System-Design
  • Wir fragen: "Reduziert das echte kognitive Last?"
  • Wir tracken Nutzung und Wirkung
  • Transparenz ĂĽber Tests und Experimente

6. Wie wir Geld verdienen

Wie wir Geld verdienen

Vertrieb = Problem-Verständnis zuerst

Unser Ansatz:

  • Self-Serve und Low-Touch, wo möglich
  • High-Touch nur, wo systemische Integration nötig
  • Wir verkaufen zuerst das Problem, dann die Lösung
  • Inhalte, Demos, Readiness-Checks senken Akquisekosten

Was wir nicht tun:

  • Luftschlösser verkaufen
  • Feature-Listen präsentieren ohne Problem-Kontext
  • Auf Hype setzen statt auf Verständnis

Preise als Teil der Lösung

Grundprinzip: Wenn wir kognitive Last wirklich reduzieren und Effektivität erhöhen, sollte der Wert evident sein.

Unsere Praxis:

  • Transparente Modelle, Einstieg ohne Kapitalblocker
  • Wir stellen Nutzen vor Margenmaximierung – nachhaltig, nicht naiv
  • Wir investieren in Effizienz, um Preise dauerhaft niedrig zu halten
  • Total Cost of Ownership: Implementation + Betrieb + Risiken

Abrechnung nach Wirkung

  • Pay-as-you-go mit Kontrolle: Caps, Limits, Alarmierungen
  • Nutzende kontrollieren ihre Kosten
  • Exportierbarkeit von Daten und Metriken ist Standard
  • KĂĽndigen ist so leicht wie Buchen

TCO-optimiert sein

  • Wir optimieren Total Cost of Ownership
  • Implementation, laufende Kosten, Risiken
  • Wenn Open-Source besser passt und gut genug ist, empfehlen wir es
  • Vertrauen verdienen, bevor Umsatz maximieren

Prinzipien fĂĽr Enterprise

  • Deals verlieren ist okay: Wir bleiben Prinzipien treu
  • Ergebnisse, nicht Features: Wir sagen keine spezifischen Liefergegenstände zu, wir liefern Wirkung
  • Develop mit Wiederverwendung: Wenn ĂĽberzeugt, dass es mehr als eine Org nutzen kann
  • Testen vor Ă„ndern: Kund:innen mĂĽssen Systeme ausprobieren – Lernen schlägt Hypothesen
  • PM/CSM nur bei Bedarf: Temporär, leichtgewichtig bei Enterprise-Komplexität
  • Non-negotiables: Sicherheit und Ethik

7. Dauerhaft niedrige Preise

Dauerhaft niedrige Preise

Unsere Kostenstruktur

Mehrere Lösungen, ein System:

  • Probleme kommen selten allein – unsere Lösungen adressieren systemische Ăśberlastung
  • Gemeinsame Infrastruktur senkt Kosten
  • Integration ist eingebaut, nicht nachträglich

Self-Serve reduziert Sales-Kosten:

  • Problem-Dokumentation ist öffentlich
  • Demos, Sandboxen, Online-Buchung ermöglichen Selbst-Evaluation
  • Sales ist Beratung bei Bedarf, nicht Druck

Ein System, integrierte Daten:

  • Zentrale Orchestrierung, einheitliche Identitäten
  • Governance ĂĽber Lösungen hinweg
  • Weniger Integration = weniger Kosten

Technisch versierte Zielgruppe:

  • Dokumentation ĂĽber Tickets
  • How-tos, Playbooks, Architekturen, Entscheidungsleitfäden
  • Selbst-Onboarding wo möglich

Open-Source-Nutzung:

  • Wir nutzen, was gut ist – und geben zurĂĽck
  • Open Source als Governance-Modell
  • Community-getriebene Qualität

8. Entscheidung über neue Lösungen

Entscheidung über neue Lösungen

Wie wir Verbesserungen innerhalb bestehender Systeme auswählen

Leitfrage: Reduziert das echte kognitive Last? Ist es systemische Verbesserung oder Feature-Bloat?

Kriterien:

  • Problem-Fit: Löst es ein echtes Problem oder ein Symptom?
  • Systemische Integration: FĂĽgt es sich nahtlos ein oder addiert es Komplexität?
  • Augmentation-Qualität: Verstärkt es menschliche Kapazität messbar?
  • Wiederverwendbarkeit: Hilft es mehreren Kontexten?
  • Sicherheit und Ethik: ErfĂĽllt es unsere Standards?
  • Pflegeaufwand: Ist es nachhaltig wartbar?
  • Dokumentierbarkeit: Können andere es verstehen und nutzen?

Dokumentationsformate (wähle das passende):

  • RFCs (Request for Comments) – als GitHub Issue, Discussion, oder Google Doc
  • ADRs (Architecture Decision Records) – im GitHub Wiki oder als Markdown-Docs
  • Kleine Experimente mit klaren Hypothesen – dokumentiert wo sinnvoll
  • Ă–ffentliche Changelogs – auf Website, im GitHub, als Email-Update

Der Prozess:

  1. Vorschlag erstellen (GitHub Issue, Discussion, oder Google Doc)
  2. Diskussion (Comments, Meetings wenn nötig)
  3. Entscheidung dokumentieren (ADR, Update im Wiki)
  4. Ă–ffentlich machen (Changelog, je nach Relevanz)

Wie wir neue Lösungen auswählen

Wir wählen dann neu, wenn:

  • Ein Problem nicht sinnvoll in bestehende Systeme integrierbar ist
  • Ein neues FähigkeitsbĂĽndel entsteht, das kognitive Last anders adressiert
  • Systemische Verbesserung Tool-Addition schlägt

Vermeidung von Produktfriedhöfen:

  • Klarer Owner: Wer trägt Verantwortung?
  • Klare Metriken: Welche Wirkung erwarten wir?
  • Klare Exit-Kriterien: Wann stoppen wir?
  • Dokumentation first: Schreibe vor dem Bauen die Doks, die später nötig sind (Install, Runbook, Troubleshooting, Security, Ethics, Metrics)

Die Fragen, die wir stellen:

  • Löst es ein fundamentales Problem oder ein Symptom?
  • Reduziert es kognitive Last oder verteilt sie um?
  • Augmentiert es Menschen oder automatisiert nur?
  • Passt es in unsere System-Architektur?
  • Können wir es nachhaltig betreiben?

9. Ein breites Unternehmen mit kleinen Teams

Ein breites Unternehmen mit kleinen Teams

Geschwindigkeit durch Lernen

Geschwindigkeit = kurze Batch-Größen + klare Verantwortung + öffentliche Entscheidungen

  • Wir optimieren nicht auf Auslastung, sondern auf Durchsatz und Lerngeschwindigkeit
  • Problem verstehen → Hypothese bilden → Testen → Lernen → Iterieren
  • Schnelle Lernzyklen ĂĽber perfekte Planung

Dokumentation:

  • Learnings werden öffentlich gemacht (GitHub, Docs, Changelog)
  • Entscheidungen sind nachvollziehbar dokumentiert
  • Jeder kann sehen, warum etwas entschieden wurde

Kleine Teams, End-to-End

Charakteristik:

  • Kleine, autonome Zellen mit End-to-End-Verantwortung
  • Teams haben alles, was sie brauchen, oder sie bauen es
  • Reduzieren von Abhängigkeiten
  • Problem → Lösung → Betrieb → Lernen

Ownership bedeutet:

  • Systemverständnis, nicht nur Feature-Delivery
  • Verantwortung fĂĽr Wirkung
  • Kontext selbst holen, entscheiden, dokumentieren

Minimale Hierarchie

Prinzip: Führung ist Tätigkeit, kein Rangabzeichen

  • Wir fĂĽhren ĂĽber Klarheit und Kontext, nicht Kontrolle
  • Entscheidungen werden dort getroffen, wo Kontext ist
  • Transparenz ermöglicht Autonomie

Titel = tatsächliche Tätigkeit

  • Nenn dich so, wie du wirkst
  • Titel spiegeln Impact und Rolle, nicht Wunsch
  • Karrierewege sind Pfade des Könnens und der Wirkung

Zielsetzung

Ansatz:

  • Klare, messbare Ziele mit Feedback-Loops
  • "Ship small, learn big": Kleine Releases, groĂźe Lerneffekte
  • Outcomes ĂĽber Outputs
  • Wirkung auf kognitive Last ist zentrale Metrik

10. Wie wir ein erstklassiges Team aufbauen

Wie wir ein erstklassiges Team aufbauen

Persönlichkeitsmerkmale, die zum Erfolg führen

Problem-Löser:innen, nicht Feature-Builder

  • Du denkst in Systemen, nicht Tickets
  • Du verstehst, dass mehr Tools selten die Antwort sind
  • Du kannst fundamentale Probleme von Symptomen unterscheiden
  • Du baust Systeme, die Menschen besser machen

Systemdenker:innen

  • Du siehst, wie Teile zusammenwirken und emergente Eigenschaften erzeugen
  • Du verstehst Feedback-Loops und zweite Ordnungseffekte
  • Du bevorzugst Integration ĂĽber Isolation
  • Du denkst in TCO, nicht nur Implementation

Verantwortungsbewusste Gestalter:innen

  • Du verstehst, dass Technologie Verstärker ist – gut oder gefährlich
  • Du denkst ĂĽber ethische Implikationen nach
  • Verantwortung ist fĂĽr dich operativ, nicht theoretisch
  • Du hinterfragst "Können wir?" mit "Sollten wir?"

Unkomplizierte Zusammenarbeit

  • Du kommunizierst klar, freundlich, präzise
  • Du arbeitest async und respektierst Fokuszeiten
  • Du teilst Kontext proaktiv
  • Du dokumentierst Entscheidungen

Treiber:innen, nicht Mitfahrer:innen

  • Du wartest nicht auf Erlaubnis
  • Du holst Kontext und legst los
  • Du verantwortest Outcomes, nicht nur Outputs
  • "Warum nicht jetzt?" ist deine Frage

Gute GrĂĽnde, bei uns anzufangen

  • Du willst fundamentale Probleme lösen, nicht Symptome bekämpfen
  • Du willst an der vordersten Linie von KI, Org-Design und kognitiver Wissenschaft arbeiten
  • Du willst remote, eigenverantwortlich, mit klarem Impact arbeiten
  • Du arbeitest gerne async-first und dokumentierst Entscheidungen öffentlich
  • Du willst lernen, dokumentieren, teilen – und andere mitziehen
  • Du willst Systeme bauen, die Menschen stärken

Warum du nicht zu uns kommen solltest

  • Wenn du lieber Features baust als Probleme löst
  • Wenn dir Tool-Komplexität lieber ist als systemische Einfachheit
  • Wenn dir Transparenz unangenehm ist
  • Wenn du lieber synchron in Chat-Tools arbeitest statt async dokumentiert
  • Wenn du lieber verwaltet wirst als zu fĂĽhren
  • Wenn du Komfort ĂĽber Verantwortung stellst

Eine kleine Gruppe starker Menschen

Team-Philosophie:

  • Wenige, starke Menschen schlagen groĂźe, durchschnittliche Teams
  • Tiefes Problem-Verständnis ĂĽber breite Feature-Kenntnis
  • Systemdenker:innen ĂĽber Spezialisten

VergĂĽtung:

  • Fair, transparent, kompetitiv
  • Mit Ownership-Optionen, wenn sinnvoll
  • Wir vergĂĽten Wirkung, nicht Präsenz

11. Was wir wertschätzen

Was wir wertschätzen

Du steuerst selbst

  • Kontext > Kontrolle: Wir geben Problem-Verständnis, du findest den Weg
  • Ownership bedeutet: Problem verstehen, Systemkontext greifen, entscheiden, dokumentieren, iterieren
  • Toolwahl: Du entscheidest, welche Tools du nutzt (GitHub, Docs, Email – was fĂĽr dich funktioniert)
  • Wir erwarten: Du triffst Entscheidungen und dokumentierst sie öffentlich nachvollziehbar

Mach es öffentlich

  • Public by default: Issues, Docs, Changelogs, Wiki, Entscheidungen
  • Warum: Ă–ffentlichkeit ist Qualitätsfilter und Lehrmeister
  • Ausnahme: Was vertraulich sein muss (Security, Customer-Data, Secrets in 1Password)
  • Wie: GitHub Issues/Discussions, Docs exports, Wiki, Website-Updates – wähle das passende Medium

Async-first, nicht Chat-first

  • Warum kein Chat-Tool: Unterbricht Deep Work, Wichtiges geht verloren, schlechte Dokumentation
  • Async bevorzugen: Durchdachte Kommunikation, bessere Dokumentation, respektiert Fokuszeiten
  • Synchron nur wenn nötig: Google Meet fĂĽr Pairing, komplexe Diskussionen
  • Dokumentiere immer: Auch nach Meetings → Summary in Issue/Doc

Systemdenken ĂĽber Feature-Denken

  • Die Frage: Löst das das fundamentale Problem oder ein Symptom?
  • Wir bevorzugen: Systemische Verbesserungen ĂĽber Tool-Addition
  • Wir suchen: Integration ĂĽber Isolation
  • Emergenz verstehen: Systeme sind mehr als die Summe ihrer Teile

Warum nicht jetzt?

  • Heute ist besser als demnächst: Klein anfangen, schnell lernen
  • MVP bedeutet: Minimum Viable Problem-Solution-Fit
  • Risiken klar benennen: Nicht vermeiden, sondern transparent machen

Mehr Mut zum Ungewöhnlichen

  • Konventionen sind bequem: Fortschritt ist oft unbequem
  • Wir suchen: Wo andere nicht hinschauen
  • Wir hinterfragen: "Das haben wir immer so gemacht"
  • Wir erklären: Was wir anders machen und warum (z.B. kein Chat-Tool)

Grundsätzlich optimistisch

  • Realist:innen mit Blick nach vorne: Komplexe Probleme sind lösbar
  • Probleme als Einladung: Zu besserem System-Design
  • Menschen können mehr: Als ihre Rollen erlauben

12. Ein erstklassiges Arbeitsumfeld schaffen

Ein erstklassiges Arbeitsumfeld schaffen

Standardmäßig kein Produktmanagement

Unsere Default-Einstellung:

  • Engineers, Researchers, Designer:innen sprechen direkt mit Nutzer:innen
  • Problem-Verständnis kann man nicht delegieren
  • Weniger Ăśbersetzungsschichten = besseres Verstehen = bessere Systeme

Wann aktivieren wir PM/CSM:

  • Leichtgewichtig, temporär
  • Wo Enterprise-Kontext, Koordination oder Compliance es erfordern
  • Als UnterstĂĽtzung, nicht als Gatekeeper
  • Ziel: Mehr geteiltes Verständnis, schnellere Lernschleifen

Transparenz ist der Treibstoff fĂĽr Autonomie

Wie wir dokumentieren (individuell wählbar):

  • Jede Entscheidung: Hat Issue, Doc, oder Wiki-Eintrag
  • Problem-Definition: Ist öffentlich (GitHub, Website)
  • Lösungsansätze: Sind dokumentiert (PRs, RFCs, ADRs)
  • Metriken und Learnings: Sind teilbar (Docs, Changelog)
  • Protokolle, Postmortems: Sind Standard (Format ist flexibel)
  • Sicherheit und Ethik: Sind mitdokumentiert

Deine Tool-Wahl:

  • Manche bevorzugen GitHub Issues → das ist ok
  • Manche bevorzugen Google Docs → das ist ok
  • Wichtig: Entscheidung ist öffentlich nachvollziehbar

Es beginnt mit der Einstellung

Wen wir einstellen:

  • Menschen, die async-first denken und dokumentieren
  • Die zwischen Problemen und Symptomen unterscheiden können
  • Die Verantwortung wollen und können
  • Die Augmentation ĂĽber Automation stellen
  • Die öffentliche Transparenz leben

Wie wir prĂĽfen:

  • Systemdenken und Problem-Verständnis
  • Haltung und Lernfähigkeit
  • Praktische Tests: Build something meaningful, small
  • Cultural Fit: Werte und Arbeitsweise

Hoher Anteil Tech-Talente aller Geschlechter

Warum wichtig:

  • Augmentation erfordert tiefes technisches Verständnis
  • Systemische Lösungen brauchen systemisches Denken
  • Vielfalt ist unser Verstärker fĂĽr bessere Lösungen

Wie wir das sichern:

  • Sprache, Chancen, Räume bewusst gestalten
  • Kompetenz sichtbar machen
  • Inclusive by design

Konzentriertes Arbeiten

Unsere Kultur:

  • Async-first fĂĽr Deep Work
  • Tiefe Fokuszeiten, keine ständigen Unterbrechungen durch Chat
  • Kommunikation ist schriftlich, durchdacht, dokumentiert
  • Email/Discussions fĂĽr Koordination; Entscheidungen in Issues/PRs/Docs
  • "Maker Schedule" wird respektiert

Konkrete Praktiken:

  • GitHub Discussions statt Chat fĂĽr asynchrone Konversationen
  • Email (Google Workspace/Superhuman) fĂĽr wichtige AnkĂĽndigungen
  • Issues/PRs fĂĽr konkrete Arbeit
  • Docs fĂĽr kollaboratives Schreiben
  • Meetings nur wenn async nicht funktioniert

13. Nicht das Geld ausgehen lassen

Nicht das Geld ausgehen lassen

Ruhe bewahren und auf Ăśberleben ausgerichtet sein

  • Runway-Fokus: Wir priorisieren Nachhaltigkeit ĂĽber Wachstum um jeden Preis
  • Szenarien-Planung: Wir betreiben Szenarien und FrĂĽhwarnsysteme
  • Wirkung pro Euro: Effizienz ist Teil unserer DNA

Prinzipien zur Kapitalbeschaffung

Grundsatz: Kapital ist Werkzeug fĂĽr Mission, kein Ziel an sich

  • Wir nehmen Geld nur zu Bedingungen, die Prinzipien schĂĽtzen
  • Mission und Werte sind nicht verhandelbar
  • Transparenz gegenĂĽber Team und Community hat Priorität
  • Langfristige Nachhaltigkeit ĂĽber schnelles Wachstum

Wie wir es ausgeben

Prioritäten:

  • In Infrastruktur, die systemische Lösungen ermöglicht
  • In Menschen, die Systeme bauen und Probleme verstehen
  • In Inhalte, die Problem-Verständnis schaffen: Docs, Playbooks, Forschung
  • In Forschung zu kognitiver Last und Augmentation
  • In Sicherheit, Ethik, Qualität

Nicht ausgeben fĂĽr:

  • Feature-Bloat ohne Problem-Fit
  • Marketing ohne Substanz
  • Overhead ohne Wirkung

14. Wohin geht die Reise?

Wohin geht die Reise?

Die Zukunft der Arbeit

Unsere Vision: Die Zukunft der Arbeit sind nicht mehr Tools, sondern bessere Systeme. Wir bauen die Infrastruktur fĂĽr organisationale Intelligenz.

Was das bedeutet:

  • Systeme, die kognitive Last wirklich reduzieren
  • Augmentation wird Standard, nicht Ausnahme
  • Menschen fokussieren auf Deep Work, Systeme auf Koordination
  • German Engineering fĂĽr KI-gestĂĽtzte Org-Transformation

Wird WeMake verkauft werden?

  • Wir bauen auf Eigenständigkeit
  • Verkauf ist mögliches Ereignis, kein Ziel
  • Nur falls es Mission und Menschen stärkt
  • Sekundärverkäufe bevorzugt ĂĽber vollständige Ăśbernahmen

1 Mio. € bis 2027

Das Ziel:

  • Nicht nur Umsatz: Wiederkehrender Wert und messbare Wirkung
  • Metriken: Reduzierte kognitive Last, verbesserte Outcomes, Nutzerzufriedenheit
  • Wir veröffentlichen Impact-Kennzahlen (ohne Vertrauliches)

Der Weg:

  • Fokus auf High-Impact-Probleme
  • Wiederholbare, systemische Lösungen
  • Nachhaltige Kundenbindung durch echte Wirkung

Sekundärverkäufe statt Übernahme

Präferenz:

  • Mitarbeiter:innen sollen partizipieren können
  • Kultur und Mission bleiben erhalten
  • Optionen fĂĽr Stabilität + Wachstum

15. Wie du helfen kannst

Wie du helfen kannst

Dich schnell einarbeiten

  • Lies: Dieses Handbuch + Manifesto
  • Verstehe: Das fundamentale Problem der kognitiven Ăśberlastung
  • Starte klein: Verbessere eine Doku, schreibe einen Test, dokumentiere ein Pattern
  • Denke systemisch: Wie fĂĽgt sich dein Beitrag ins größere Ganze?
  • Wähle deine Tools: Nutze was fĂĽr dich funktioniert (GitHub, Docs, Email)

Um Hilfe bitten, aber erst nach eigenem Versuch

Zeig deinen Versuch:

  • Was hast du versucht?
  • Was hast du beobachtet?
  • Was hat nicht funktioniert?
  • Welchen Kontext brauchst du noch?

Stelle spezifische Fragen:

  • Damit wir gezielt helfen können
  • In Issue, Discussion, Email, oder Doc – wo es passt
  • Mit relevanten Links versehen

Keine Perfektion erwarten

  • "Klar + funktionsfähig + dokumentiert" ist unser Sweet Spot
  • Perfekt ist oft langsam und fragil
  • Fehler sind okay; Verschweigen nicht
  • Iteration schlägt Perfektion

Es besser machen

Das Scout-Prinzip:

  • Hinterlasse alles klarer, einfacher, sicherer
  • Refactoring ist Teil der Arbeit
  • Dokumentation verbessern ist echter Wert
  • Schreibe die Doku, die du dir gewĂĽnscht hättest

Dokumentiere wo sinnvoll:

  • PRs fĂĽr Code/Docs-Ă„nderungen
  • Issues fĂĽr Probleme
  • Wiki fĂĽr Architecture Decisions
  • Docs fĂĽr kollaborative Texte

In Systemen denken

  • Frage immer: Löst das das fundamentale Problem?
  • Systemische Verbesserung: Ăśber Feature-Addition
  • Integration: Ăśber Isolation
  • Suche: Das dritte, vierte, fĂĽnfte Lösungsmuster
  • Kombiniere: Bestehendes neu fĂĽr systemische Effekte

Dokumentation > Live-Chat

Warum async-first:

  • Besseres Denken durch Schreiben
  • Nachvollziehbare Historie
  • Respektiert Deep Work
  • Inklusiver fĂĽr verschiedene Zeitzonen/Arbeitsweisen

Statt schnellem Chat:

  • Schreibe ein Issue mit Context
  • Erstelle ein Doc mit deinen Gedanken
  • Tagge relevante Personen
  • Gib Zeit fĂĽr durchdachte Antworten

Nicht einfach mergen ohne Review

  • Mindestens ein Review: FĂĽr Code, Docs, Entscheidungen
  • Review bedeutet: Verantwortung teilen, Qualität sichern
  • Systemischer Check: Passt es ins groĂźe Ganze?

Ă–ffentlich dokumentieren > Privat chatten

Hierarchie der Entscheidungsdokumentation:

  • PRs/Issues fĂĽr Code/Docs-Ă„nderungen und Entscheidungen
  • GitHub Discussions fĂĽr Ideen, Diskussionen, RFCs
  • Google Docs fĂĽr kollaboratives Schreiben (wenn alle Zugang haben)
  • Email fĂĽr AnkĂĽndigungen und wichtige Updates
  • Meetings nur, wenn async nicht funktioniert (dann: Summary dokumentieren!)

Wichtiges steht NICHT nur in:

  • Privaten Chats
  • Nicht-dokumentierten Calls
  • Persönlichen Notizen

Dinge standardmäßig öffentlich

  • Default: Public (Problem-Definitionen, Lösungsansätze, Learnings)
  • BegrĂĽndet: Vertraulichkeit (Security, Customer-Data – nutze 1Password)
  • FĂĽr Zukunft schreiben: Kurz, klar, mit Links
  • Tool-agnostisch: Hauptsache öffentlich dokumentiert

Proaktiv bei Community-Fragen

  • Antworte: Hilfreich, freundlich, ehrlich
  • Bei Unsicherheit: Sag es und finde es heraus
  • Teile Kontext: Problem-Verständnis ist Mehrwert
  • Dokumentiere Antworten: In Issues, Docs, FAQ

Und wenn du nicht hier arbeitest

  • Du darfst dieses Handbuch lesen, zitieren, kritisieren
  • Wenn etwas fehlt oder falsch ist: Eröffne ein Issue, schreib uns eine Email
  • Wir danken dir fĂĽr Feedback zu Problem und Lösung


Technische Details zu unseren Tools

Google Workspace Business Plus

Wofür: Email, Kalender, Dokumente, Drive, Meet Wer nutzt es: Jeder im Team hat Zugang Warum: Enterprise-grade, kollaborativ, integriert Alternativen für individuelle Präferenz: Superhuman für Email-Power-User

Superhuman Mail Business

Wofür: Schnellere, produktivere Email-Nutzung Wer nutzt es: Freiwillig, für die, die Email-Produktivität maximieren wollen Warum: Keyboard-first, extrem schnell, Workflows Alternative: Standard Gmail aus Google Workspace

Cloudflare Enterprise

WofĂĽr: CDN, DDoS-Protection, Performance, Security, Zero-Trust-Access Wer nutzt es: Automatisch fĂĽr alle Services Warum: Best-in-class Performance und Security Team-Relevanz: Ops/Infra

GitHub Enterprise

Wofür: Code, Issues, Discussions, Wiki, Actions, Projects, Releases Wer nutzt es: Development, Docs, öffentliche Diskussionen Warum: Industry-standard, öffentlich, transparent, CI/CD integriert Alternative für Nicht-Technical: Nutze Issues als Layperson, oder Google Docs

1Password Business

Wofür: Passwörter, API-Keys, Secrets, Certificates Wer nutzt es: Jeder im Team hat Zugang Warum: Security, Shared Vaults, Compliance Team-Relevanz: Alle

Framer Pro

WofĂĽr: Website, Landing Pages, Prototyping, Design Wer nutzt es: Design, Marketing, Product Warum: Modern, schnell, kollaborativ, Engineering-friendly Team-Relevanz: Design, Marketing


Workflow-Beispiele

Neue Feature-Idee

Option A (GitHub-User):

  1. Erstelle GitHub Issue
  2. Diskussion in Comments
  3. Entscheidung dokumentieren
  4. PR erstellen
  5. Review-Prozess
  6. Merge und Changelog

Option B (Nicht-GitHub-User):

  1. Erstelle Google Doc mit RFC
  2. Teile Link per Email/in relevanten Channels
  3. Kommentare sammeln
  4. Entscheidung dokumentieren
  5. Technical Person erstellt Issue/PR
  6. Link zu Doc im Issue
  7. Merge und Changelog

Wichtig: Beide Wege sind valide. Hauptsache transparent dokumentiert.

Problem-Reporting

Option A (Technical):

  • GitHub Issue mit Repro-Steps
  • Labels setzen
  • Diskussion in Comments

Option B (Non-Technical):

  • Email an Team mit Beschreibung
  • Technical Person erstellt Issue
  • Link zur Original-Email im Issue

Entscheidungs-Dokumentation

FĂĽr alle lesbar:

  1. GitHub Wiki – für ADRs, dauerhafte Entscheidungen
  2. Changelog (auf Website) – für User-relevante Änderungen
  3. Google Docs – für kollaborative RFCs (dann Export zu Wiki)
  4. Email – für wichtige Updates ans Team

Sensible Infos:

  • 1Password fĂĽr Secrets, Keys, Credentials
  • Private Repos in GitHub (wenn nötig)

Onboarding-Checkliste

Tag 1

  • Google Workspace Account erhalten
  • 1Password Zugang bekommen (via Admin)
  • GitHub Account hinzugefĂĽgt (zu WeMake Org)
  • Dieses Handbuch + Manifesto gelesen
  • Framer Zugang (bei Bedarf)
  • Superhuman Trial starten (optional)

Woche 1

  • Erstes Issue kommentiert oder erstellt
  • Erstes Doc gelesen und kommentiert
  • Team-Members kennengelernt (async!)
  • Erste kleine Contribution (Docs, Test, etc.)
  • Persönliche Tool-Präferenzen definiert

Monat 1

  • Erstes größeres Problem verstanden
  • Erste dokumentierte Entscheidung getroffen
  • Ersten PR/Change eingereicht (in deinem Format)
  • Feedback-Loop etabliert
  • Workflow gefunden, der fĂĽr dich funktioniert

FAQ fĂĽr neue Team-Members

Q: Muss ich GitHub nutzen? A: Nein. Aber: Entscheidungen müssen öffentlich dokumentiert sein. GitHub ist eine Option, Google Docs eine andere. Wähle, was für dich passt. Technical Work läuft primär über GitHub.

Q: Wie kommuniziere ich schnell? A: Email (Google Workspace/Superhuman). Aber: "Schnell" ĂĽberdenken. Async bevorzugen.

Q: Wo finde ich Entscheidungen? A: GitHub Wiki, Issues, Discussions, Docs (je nach Kontext). Wir taggen wichtige Entscheidungen.

Q: Kein Chat-Tool? Wirklich? A: Ja, wirklich. Async-first fördert bessere Kommunikation, Dokumentation und Deep Work.

Q: Was wenn ich kein Technical Background habe? A: Google Docs, Email, kommentiere Issues als Layperson. Technical Members helfen beim Ăśbersetzen.

Q: Welche Tools MUSS ich nutzen? A: 1Password fĂĽr Secrets/Credentials. Sonst: Du entscheidest. Google Workspace ist Standard, Superhuman optional.

Q: Wo lerne ich die Tools? A: Docs in GitHub Wiki, interne Guides, Learning by Doing. Frag im Team (async documentation preferred).


Hinweis zu Secrets & Security:

  • Nutze 1Password fĂĽr alle Credentials, API-Keys, Secrets
  • Shared Vaults fĂĽr Team-Ressourcen
  • Persönliche Vaults fĂĽr individuelles
  • NIE Secrets in Code, Issues, Docs – immer ĂĽber 1Password teilen

Cloudflare fĂĽr Alle:

  • Zero-Trust-Access automatisch konfiguriert
  • Nutze fĂĽr sichere Service-Zugriffe
  • Ops-Team hilft bei Setup

Dieses Handbuch lebt. Ergänze, was fehlt. Korrigiere, was falsch ist. Mach es öffentlich (Issue, PR, Doc – deine Wahl).

Pinned Loading

  1. .github .github Public

    💙 Unsere interne (öffentliche) Knowledge Base.

    4 1

Repositories

Showing 10 of 12 repositories

Top languages

Loading…

Most used topics

Loading…